Montag, Februar 26, 2007

Der Seagal-Film des Monats

Die Filmografie des Blues-spielenden Shaolin-Mönchs Steven Seagal wächst proportional zu seinem Körperumfang an: Ein weiterer Beleg dafür, wie wenig sich Film und Realität bei ihm noch trennen lassen, wie sehr er sich selbst in seinem Werk dupliziert. Leider, so muss man sagen, sinkt die Qualität seiner Filme aber mit jedem weiteren Schnellschuss. Bald wird er wahrscheinlich einen brandneuen Film auf den Markt schmeißen, der nur noch aus dem nicht verwendeten Schnittmüll seiner letzten x Filme besteht. Und es steht zu erwarten, dass dieser dann auch nicht wesentlich inkohärenter wird als das, was da zuletzt etwa als ATTACK FORCE, MERCENARY FOR JUSTICE oder OUT OF REACH etc. pp. das Licht der Welt erblickte. Sein neuester "Wurf" steht in den USA schon im Verleihregal, aus dem er wohl seinen noch lauwarmen Vorgänger nahtlos verdrängt hat, nennt sich FLIGHT OF FURY, wird wie gewohnt kompetent von Vern besprochen, und zwar hier.

2 Comments:

Blogger Stefan said...

Im Vergleich zu seinen unmittelbaren Vorgängern fand ich Flight of Fury ziemlich gelungen. Die Story war überraschenderweise verständlich und die Double-Eskapaden hielten sich gekonnt unauffällig im Hintergrund. Keusch scheint aus den vorherigen Seagal-Produktionen tatsächlich etwas gelernt zu haben.

10:13 vorm.  
Blogger Funkhundd said...

Danke für den Hinweis. Ich habe FLIGHT OF FURY noch nicht gesehen, genauso wie ich auch noch auf ATTACK FORCE warte. Mir gefiel dafür Seagals SHADOW MAN eigentlich ganz gut, obwohl der ja im Web auch eher dürftige Reaktionen eingefahren hat.

3:39 nachm.  

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